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1 [Rezension] Halo von Alexandra Adornetto



Verlag: rowohlt
Seiten: 560
Reihe: 1 / 3
Preis: 17,95 €
ISBN: 978-3499216008
Originaltitel: Halo






In dem verschlafenen Ort Venus Cove scheint die Welt noch in Ordnung. Doch dunkle Mächte sammeln sich, immer öfter kommt es zu unerklärlichen Todesfällen. Bis eines Nachts drei Engel auf der Erde landen, vom Himmel gesandt, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Fasziniert vom Leben der Menschen, mischt sich Bethany, die jüngste und unerfahrenste der drei himmlischen Geschwister, unter die Schüler der Highschool– und verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven Schulsprecher Xavier. Doch ihre Liebe bringt die Mission der Engel in Gefahr, denn niemand darf über ihre eigentliche Herkunft Bescheid wissen. Und schlimmer als der Zorn des Himmels ist die Bedrohung durch das Böse, das bereits ein Auge auf Bethany geworfen hat …
Bild- und Textquelle: rowohlt




Ich liebe dieses wunderschöne Cover. Schon alleine deswegen wollte ich das Buch immer lesen. Ich finde es ist eines der schönsten Cover die ich kenne. Leider ist das Cover schöner als das Buch...







Unsere Ankunft verlief nicht ganz nach Plan.





Bethany und ihre Brüder wurden nach Venus Cove geschickt um dort gegen das Böse zu kämpfen. Während ihrem Aufenthalt dort müssen sie sich wie normale Menschen verhalten, was Bethany manchmal gar nicht so leicht fällt. 


Bethany, ein Engel, die mit ihren „Geschwistern" Gabriel und Ivy in die Stadt Venus Cove kommt um für Frieden zu sorgen, verliebt sich dann prompt in den Menschen Xavier. 

Eigentlich unüblich für Engel, da sie nicht so wie Menschen fühlen, aber Bethany ist eben anders. Doch das macht das ganze dann so richtig kompliziert und umständlich und am Ende sogar gefährlich.
Bethany ist das, was man sich so unter einem Engel vorstellt: sympathisch und einfach ein zuckersüsses liebes Wesen das man gern haben muss. Trotzdem war sie mir irgendwie zu glatt.


Auch Xavier ist ein Musterbeispiel in Sachen Schule und Menschlichkeit, eigentlich kein Wunder, dass Bethany ihn mag. Aber auch er hat keine Ecken und Kanten und ich wurde nicht so recht mit ihm warm. Oder aber ich mag einfach lieber die Bad Boys...



So genießen die beiden eher unspektakulär den Schulalltag bis das Böse ins Spiel kommt. Aber auch da konnte mich das ganze nicht mitreißen und war sehr vorhersehbar. Eigentlich total schade, denn der Schreibstil von Alexandra Adornetto hat mir echt gut gefallen. Auch die Geschichte ist im Ansatz super, doch für mich fehlte einfach etwas spektakuläres oder spannendes, dass das ganze interessanter gemacht hätte. Einzig und allein das Cover konnte mich voll überzeugen, leider reicht das nicht aus um Band zwei lesen zu wollen.





„Halo" war ein Buch, dass schon sooo lange auf meiner Wunschliste stand und ich schon sooo lange unbedingt lesen wollte. Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch, denn die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Nicht einmal am Schluss. Sie plätschert die ganze Zeit einfach nur gähnend langweilig vor sich hin.
Wer sich eine spannende Engelsgeschichte erhofft hat wird leider enttäuscht, es gibt eher eine etwas aufgepeppte Teenie-Lovestory mit den normalen Problemen serviert. Eine Geschichte die im Ansatz schon nicht schlecht ist, aber viel verschenktes Potenzial hat und mich somit nicht überzeugen konnte.





 
  • Halo 
  • Hades
  • Heaven





6 [Rezension] Furien-Trilogie 1 - Im Herzen die Rache von Elizabeth Miles



Verlag: Loewe
Seiten: 384
Reihe: 1 / 3
Preis: 17,95 €
ISBN: 978-3785573778
Originaltitel: Fury






Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen. Emily ist glücklich. Zach, in den sie seit Monaten verliebt ist, zeigt endlich Zuneigung zu ihr. Doch Em weiß: Wenn sie etwas mit ihm anfängt, gibt es kein Zurück mehr. Denn Zach ist bereits mit Gabby zusammen – Ems bester Freundin. Chase hat nicht nur Probleme zu Hause, auch seine Freunde lassen ihn links liegen. Aber es ist etwas anderes, was ihm den Schlaf raubt. Chase hat etwas unfassbar Grausames getan. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ans Licht kommen wird.
Bild- und Textquelle: Loewe




Das Cover ist interessant und macht Lust auf das Buch, außerdem ist es definitiv hübscher als das Original.





Hoch oben über dem Highway griff ein Mädchen nach dem Brückengeländer.




Em ist Gabbys beste Freundin, welche mit Zach zusammen ist. Doch auch Em hat Gefühle für Zach. Als Gabby im Urlaub ist kommen sich die anderen beiden dann näher. Doch es passieren auch merkwürdige Dinge in Ascension. Drei bildhübsche Mädchen tauchen auf und auch Em bekommt eine Orchidee geschenkt. Doch was hat das zu bedeuten? Em ist das alles unheimlich und als eine Schülerin sich versucht umzubringen und später ein anderer Schüler tatsächlich stirbt und Em immer wieder verrückte Erlebnisse hat, wird es spannend.

Em ist irgendwie das typische Teenager Mädchen aus reichem Hause. Ihr einziger „Fehler“ ist, dass sie in den Freund ihrer besten Freundin verliebt ist und dann auch die erstbeste Chance nutzt um mit ihm anzubandeln. Diesen Fehltritt bereut sie dann aber ziemlich schnell und will ihn wieder gutmachen. Doch Gabby lässt sie fallen und die Furien verzeihen nicht einfach...

Chase kommt anders als seine Freunde aus ärmlichen Verhältnissen, der es aber mit Auftreten und dem richtigen Stil und wohl auch Können geschafft hat dazuzugehören. Ihm ist es immer wichtig den Schein zu wahren und seiner Rolle gerecht zu werden. Er ist außerdem Zachs bester Freund und beide profitieren von dieser Verbindung. 

Zach ist ein richtiger Arsch. Er nutzt Gabby und auch Em nur aus und tut alles nur für seinen eigenen Vorteil. Doch weil er immer hilfsbereit und nett ist, lässt er sich nur schwer durchschauen. 

Elizabeth Miles hat einen angenehmen Schreibstil. Die Geschichte um die drei Furien ist wirklich interessant, mir hat aber hier das Gesamtpaket nicht gefallen. Die doch eher Highschool-Story war mir zu langweilig, wodurch sich das Buch für mich immer wieder gezogen hat. Auch mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Alles in allem war es für mich leider wirklich ein Fehlgriff.






„Im Herzen die Rache“ bietet viel interessantes Potenzial um die griechischen Furien. Meiner Meinung nach hat sich das Buch aber zu sehr in der Highschool-Lovestory-Welt verfahren, was dem ganzen die Spannung genommen und nur noch Längen gegeben hat. Ich war leider mehr als froh als ich mit dem Buch fertig war, auch wenn das Ende nochmal an Fahrt gewann und besser wurde, weiß ich nicht ob ich weiter lesen möchte. Wirklich schade.







  • Im Herzen die Rache
  • Im Herzen der Zorn
  • Im Herzen die Gier






6 ["Rezension"] Alice im Zombieland von Gena Showalter


Verlag: Darkiss
Seiten: 416
Reihe: 1 / 3
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3862789863
Originaltitel: White Rabbit Chronicles 1 - Alice in Zombieland






An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet...
Bild- und Textquelle: Darkiss





Hätte mir jemand gesagt, dass sich mein gesamtes Leben von einem Herzschlag zum nächsten völlig umkehren würde, ich hätte denjenigen ausgelacht.





Eigentlich wollte ich über Alice gar nichts schreiben, denn ich schaffte es einfach nicht, das Buch zu Ende zu lesen... Durch die ständigen Nachfragen meiner lieben Frau ;) habe ich dann doch das Schreiben angefangen und rausgekommen ist eine nicht ganz ernstgemeinte, erstaunlich lange und natürlich mit Spoilern gespickte "Rezension". Viel Spaß! ;)

Das Buch fängt wirklich spannend an, man lernt die 16-jährige Alice Bell und ihre Familie mit all ihren Eigenheiten kennen. Der Vater von Alice fantasiert schon seit langem über Monster, die sie angreifen könnten und hat deswegen das ganze Haus hergerichtet wie eine Festung und diverse Regeln aufgestellt. Zum Beispiel darf nach Einbruch der Dunkelheit keiner mehr das Haus verlassen usw. Natürlich verstehen das die Kinder oft nicht, und versuchen ihren Vater zu Ausnahmen zu überreden. Doch dieser lehnt jeden Wunsch eiskalt ab.

Bis zu jenem schicksalhaftem Tag, an dem eine Schulvorführung der kleinen Schwester stattfindet und Alice es anlässlich ihres Geburtstages tatsächlich schafft, ihren Vater zu einem Ausflug zu überreden.

Es kommt, wie es kommen muss: Der Vater bricht bei der Heimfahrt in Panik aus, verursacht einen Unfall und alle sind tot. Außer Alice. Sonst wäre das Buch ja schon vorbei und Alice käme nie ins Zombieland ;)
Bevor sie bewusstlos wird, beobachtet sie, wie ihre Familie von den Monstern zerfleischt wird. Doch hat sie sich das alles nur eingebildet? Denn scheinbar kann kein anderer die Monster sehen.

Ab hier wird alles zu einem langweiligen und nervigen Teenie-Highschool-Film, aber eins nach dem anderen:

Es folgt das übliche Zurückziehen in die eigene kleine Welt und die komplette Abschottung gegenüber anderen. Sie will einfach nur trauern und allein sein. Ach, und sie will ab sofort nur noch Ali genannt werden, denn ihre Familie ist ja tot bla bla. Das alles wird ziemlich ausgewalzt und es passiert viele Seiten lang nicht viel. Bis schließlich plötzlich Kathryn, genannt Kat (miau), durch die Tür ihres Krankenhauszimmers tritt und nach einem kurzen Plausch beide auf einmal best friends sind. Klar soweit.

Nach den Sommerferien, in denen Ali sich komplett zurückgezogen hatte, kommt sie auf eine neue Schule, denn sie lebt bei ihren Großeltern. Dort trifft sie gleich auf ihre neue beste Freundin, die ihr ihre Freunde vorstellt. Alles total harte Typen, die schon aus weiter Entfernung aussehen und sich verhalten wie Kriminelle. Natürlich, was soll Mann auch anderes erwarten, üben diese Typen eine magische Anziehungskraft auf Ali aus. Klar soweit. Warum zum Teufel ist das immer so? Ich verstehe es einfach nicht… Vor allem Cole hat es ihr angetan. Es geht sogar so weit, dass sie sich in Tagträumen einbildet, wie er auf sie zukommt, sie küsst usw. Und das alles mitten in der Menschenmenge. Hier habe ich schon fast aufgehört zu lesen…

Und es wird leider nicht besser. Die Gespräche sind völlig langweilig und belanglos und treiben die Story keinen Millimeter voran. Ein paar Seiten später ist immer noch nichts passiert. Ali findet schließlich heraus, dass die Gruppe um Cole etwas im Schilde führen muss. Als dann auch noch Zombies vor ihrem Haus auftauchen und wieder verschwinden, geht Ali natürlich nachts ganz allein in den Wald, um nachzusehen. Hier trifft sie dann auf Cole und viele langweilige Seiten und endlos nervige Dialoge später wird sie endlich von ihm aufgeklärt. Die Jungs sind Zombie-Jäger! Wow! Und die Zombies können nur wenige Menschen sehen, denn sie sind die auferstandenen untoten Seelen von Verstorbenen. Und es kommt noch besser! Zum Kampf gegen die Zombies verlassen die Jäger auch ihren Körper. So kommt es dann zu einem Kampf auf einem Parkplatz voller Menschen, die von alledem nichts mitbekommen. Laaaaangweilig. Und natürlich übertragen sich die Verletzungen, welche der Geist im Kampf davonträgt, auf den Körper. Wieder ein Fall für: Klar soweit! Ich würde ja noch sagen, „wie realistisch“! Aber hier geht es ja nicht um Realismus, aber wenigstens ein Hauch davon sollte trotzdem vorhanden sein. Ich hätte hier echte, bluttriefende, gefährliche Zombies erwartet, die gefährlich für die ganze Menschheit sind. Aber so ist das alles einfach nur zum Einschlafen langweilig…

Nachdem ich vorher schon einige Seiten in der Hoffnung auf Besserung nur noch überflogen habe, habe ich nach diesen Ereignissen und Erklärungen endgültig aufgegeben…




Alice konnte mich mit ihrem Selbstmitleidstrip und der endlosen Reise ins Zombieland sowie mit den end- und sinnlosen Dialogen über Teenie-Probleme sowie den nervigen Charakteren absolut nicht überzeugen. Leider. So habe ich das Buch nach nicht einmal der Hälfte abgebrochen, denn dafür ist mir meine begrenzte Zeit doch zu schade ;)
Daher wäre eine Bewertung nicht besonders fair, oder? Ich vergebe trotzdem nur einen Frosch, denn das Buch hat mir definitiv nicht gefallen, und ich glaube auch, dass es nicht mehr besser wurde ;) Ich glaube, ich bin eindeutig die falsche Zielgruppe für sowas…

 


 
  • Alice im Zombieland
  • Rückkehr ins Zombieland (erscheint im Juli 2014)
  • White Rabbit Chronicles 3 - The Queen of Zombie Hearts (engl. Titel, erscheint September 2014)







Die (geringfügig positivere) weibliche Meinung ("dank" Cole) zu diesem Buch gibt es hier.